WEISS

10.11. - 15.12.18

 

Weiß ist die Farbe der Reinheit, der Ordnung, der Leichtigkeit – und die Farbe aller Kunstwerke, die von 10. November bis 15. Dezember in der Mannheimer Galerie Sebastian Fath Contemporary zu sehen sind. Im Gegensatz zu Schwarz, der völligen Abwesenheit von Farbe, ist Weiß die Summe aller Farben des Lichts. Wie unterschiedlich die Künstler damit umgehen, wird unter dem Titel „Weiß" präsentiert.

Gezeigt werden zum Beispiel ein aufgeschlitztes Wandobjekt von Lucio Fontana und eine fotografische Arbeit von Wolfgang Tillmans. Von dem Bildhauer Kai Richter präsentiert die Galerie kinetische Objekte und Plastiken aus unterschiedlichen Baumaterialien, die trotz ihrer physischen Schwere an Leichtigkeit gewinnen und in Weiß erstrahlen. Auch filigrane Papierarbeiten von Andreas Kocks sind zu sehen, die in ihrer Farbigkeit naturbelassen bleiben, dafür umso aufwendiger mit einem Skalpell in Kunstwerke verwandelt werden. Auch Marc Angeli, Leo Erb, Via Lewandowsky, Rüdiger Preisler, Dirk Rathke, Rolf Rose, Robert Ryman, Jan Maarten Voskuil, Peter Wüthrich und weitere Künstler beweisen Vielfalt in Material und Technik, die sich unter dem Aspekt der Farbe Weiß vereint.

Mit dem Mysterium und der Magie der unbunten Farbe beschäftigt sich auch die Ausstellung „Weiß“ in Kaiserslautern, unterstützt mit Leihgaben der Galerie Sebastian Fath Contemporary. In der Volksbank (Kanalstraße 4) sind von 19. November bis 18. Januar unter anderem Werke von Hartmut Böhm, Turi Simeti, Klaus Staudt und Günther Uecker zu sehen.

Die Galerie Sebastian Fath Contemporary, die im Frühjahr ausschließlich schwarze Werke zeigte, gibt es seit 2003. Der Schwerpunkt des Programms liegt auf internationaler Gegenwartskunst und dem Handel mit Kunst des 20. Jahrhunderts.