KAI RICHTER

NULLPUNKT

03.03. - 14.04.18

 

„Kunst vom Bau“ zeigt die Galerie Sebastian Fath Contemporary von 3. März bis 14. April in Mannheim. In der Ausstellung „Nullpunkt“ sind neue Werke des Künstlers Kai Richter zu sehen.

Beton, Stahl, Pappe, Putz, Holz – seine Skulpturen, Plastiken und Installationen fertigt Kai Richter aus jenen Materialien, die sonst auf Baustellen zum Einsatz kommen. Oft nimmt der Künstler auf einen konkreten Raum Bezug – so wie in der Galerie Sebastian Fath Contemporary, wo er unter anderem gelbe Holzbalken an schwarzen Luftballons („Zero Gravity“) schweben lässt. Diese raumgreifende Installation nimmt auch Bezug auf den Titel der Ausstellung – „Nullpunkt“. In der Physik steht dieser für jenen Punkt auf einer Skala, an dem auf der einen Seite der positive und auf der anderen Seite der negative Bereich beginnt. Das Kunstwerk befindet sich quasi an diesem Punkt des Übergangs, zwischen Erdanziehung und dem Davonfliegen.

Darüber hinaus sind neue Gemälde und scheinbar schwebende Reifen aus Beton zu sehen. Auch eine Baustütze – sein Markenzeichen – wird er den Besuchern als Hindernis in den Weg stellen.

Kai Richter wurde 1969 in München geboren. Von 1998 bis 2004 studierte er bei Joachim Bandau und Hubert Kiecol an den Kunstakademien Münster und Düsseldorf Bildhauerei. 2015 hat er für seine „Baukunst“ den mit 10.000 Euro dotierten Kunstpreis der Daniel-Henry-Kahnweiler-Stiftung im pfälzischen Rockenhausen erhalten. Richter lebt und arbeitet in Düsseldorf.

Die Eröffnung mit dem Künstler ist am Samstag, 3. März, um 18 Uhr in der Galerie an der Mannheimer Christuskirche, Werderstraße 38. Zu sehen ist die Ausstellung „Nullpunkt“ bis 14. April donnerstags und freitags von 14 bis 19 Uhr sowie samstags von 12 bis 16 Uhr.

Weitere Infos zum Künstler und dessen Werke gibt es im Internet auf www.kairichter.eu sowie www.fath-contemporary.de.