MARTIN WILLING

16.09. - 28.10.17

 

MARTIN WILLING
16. September bis 28. Oktober 2017

Nach der Sommerpause zeigt die Mannheimer Galerie Sebastian Fath Contemporary von 16. September bis 28. Oktober kinetische Arbeiten von Martin Willing.

In wissenschaftlicher Genauigkeit und Systematik erkundet Martin Willing, 1958 in Bocholt geboren, kinetische Fragestellungen und Schwingungsvorgänge im Raum. So entstehen Skulpturen aus geometrisch exakt geformten Metallstäben und bändern (bevorzugt aus Titan, Stahl, Duraluminium), die gegen die Schwerkraft vorgespannt sind. Dabei entwickeln sie eine spezifische Eigendynamik zwischen Statik und Bewegung. Die Stäbe und Bänder schneidet der ausgebildete Physiker aus Vollmetall heraus, die geschlossene Form wird auf diese Weise geöffnet, und ein kleiner Impuls genügt, um sie in Schwingung zu versetzten. Dabei geht Martin Willing oft bis ans Äußerste des technisch Möglichen. Kinetische Monumental-freiplastiken wie Quadratschichtungen besetzen in seinem Werk aufgrund ihrer komplizierten Berechnungen und aufwendigen Konstruktion eine Solitärposition. Bei der Gratwanderung zwischen Stabilität und Bewegung entwickeln sie dabei eine Eigendynamik, welche den Betrachter unweigerlich in ihren Bann zieht.

Sebastian Fath Contemporary wurde im März 2003 gegründet. Die Galerie ist in der 1899 erbauten Villa des Chemikers und Unternehmers Georg Otto Giulini in der Werderstraße mit Blick auf die Christuskirche. Der Schwerpunkt des Programms liegt auf reduzierten Formen internationaler Gegenwartskunst sowie dem Handel mit Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Das Spektrum reicht von Malerei und Fotografie über Bildhauerei bis hin zu Installationen und Videokunst.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.fath-contemporary.de.