Marc Angeli & Martin Willing

04.04. - 11.05.19

 

Malerei trifft auf Skulptur: Von 4. April bis 11. Mai zeigt die Mannheimer Galerie Sebastian Fath Contemporary Arbeiten von Marc Angeli und Martin Willing.

Von Marc Angeli sind monochrome Wandobjekte zu sehen. In einer langwierigen Prozedur bearbeitet er mit ganz unterschiedlichen Materialien seine Bildträger, bei denen es sich meistens um Fundstücke aus Holz handelt. Neben Farbpigmenten verwendet der 1954 in Belgien geborene Künstler natürliche Materialien wie zum Beispiel Hasenleim, Öl, Wein oder Milch. Mal wirken die Oberflächen samtig, mal kommen sie sehr rau daher. Zu sehen sind in der Ausstellung auch bemalte Alabaster-Blöcke.
Arbeiten von Marc Angeli befinden sich unter anderem in den Sammlungen des Wilhelm-Hack-Museums in Ludwigshafen sowie des Museums Pfalzgalerie in Kaiserlautern.

Der Bildhauer Martin Willing, 1958 in Bocholt geboren, erkundet in wissenschaftlicher Genauigkeit und Systematik kinetische Fragestellungen und Schwingungsvorgänge im Raum. So entstehen Skulpturen und Plastiken aus geometrisch exakt geformten Metallstäben und -bändern (bevorzugt aus Titan, Stahl, Duraluminium), die gegen die Schwerkraft vorgespannt sind. Die Arbeiten entwickeln eine spezifische Eigendynamik zwischen Statik und Bewegung. Mal schwingen sie ganz sanft, mal wippen oder schwanken sie.
Martin Willings kinetische Objekte befinden sind in zahlreichen Museumssammlungen und im öffentlichen Raum. Die 13 Meter hohe und 3,5 Tonnen schwere Plastik „Hyperboloid“ aus Duplex-Stahl bewegt sich zum Beispiel vor dem Fraunhofer-Institut in Kaiserslautern.

Die Eröffnung der Ausstellung ist am Donnerstag, 4. April, um 19 Uhr. Die Künstler sind anwesend.