Hermann Abrell & Alfonso Fratteggiani Bianchi

10.01. - 16.02.19

 

Von 10. Januar bis 16. Februar zeigt die Mannheimer Galerie Sebastian Fath Contemporary Arbeiten von Hermann Abrell und Alfonso Fratteggiani Bianchi.

Von Hermann Abrell, 1937 in Dreis/Eifel geboren und 2017 in Köln gestorben, sind unter anderem Tuschebilder zu sehen. Diese lassen auf den ersten Blick nur lange senkrechte, manchmal zusätzlich waagerechte Linien erkennen, die eine ruhige, je nach Liniendichte graue oder schwarze Fläche ergeben. Erst bei genauer Betrachtung treten die zarten Linien und Raster in den Vordergrund. Die zunächst gleichmäßig anmutenden Flächen sind oft in helle und dunkle Zonen gegliedert. In ihrer Ruhe liegt zugleich eine rhythmische Bewegung, und die manchmal grau erscheinenden Arbeiten verwandeln sich bei näherem Hinsehen in leicht farbige Tonstufen.

Alfonso Fratteggiani Bianchi wurde 1952 in Pieve Caina (Italien) geboren. Er arbeitet ausschließlich mit reinen Pigmenten, die er mit der Hand in einen Sandstein reibt, bis der gewünschte Sättigungsgrad erreicht ist. Die Oberflächen seiner Werke wirken pudrig, weich wie Samt. Die Arbeiten sind immer monochrom – mal in einem tiefen Rot, mal in einem leuchtenden Blau, mal in einem strahlenden Gelb. Alfonso Fratteggiani Bianchi lebt und arbeitet in der Nähe von Perugia.

Die Galerie Sebastian Fath Contemporary gibt es seit 2003. Der Schwerpunkt des Programms liegt auf internationaler Gegenwartskunst und dem Handel mit Kunst des 20. Jahrhunderts.